Berlebach Pegasus 3-Wege Neiger - meine beste Entscheidung

Seit 2011 benutze ich das Berlebach Stativ "UNI 22 C" in der Natur- und Vogelfotografie. Seine Stabilität, Auszugstechnik, Raster für Spreizwinkel und Bearbeitung sind in allen Belangen einzigartig.

Als Stativkopf für die Canon EOS 1D Mark IV mit Canon Lens EF600mm f4.0 L IS USM + zeitweise 1.4x TK (III) oder 2x TK(III) habe ich wie viele Naturfotografen auch die beliebte Version des Gimbal Head Wimberley II eingesetzt.


Zufrieden ist man mit den eigenen Aufnahmen selten, aber wenn ein guter Freund mit dem gleichen Stativ und gleicher Kamera konstant detailliertere und schärfere Aufnahmen liefert, dann muss was dran sein an der These, dass ein Fluid Head die Resonanz bei der Kamerauslösung noch besser reduzieren kann als ein Gimbal.

 

Pegasus - Der "führende" Kugelkopf
Durch seine innovative Konstruktion erlaubt dieser Kugelneiger seitenstabil geführte Bewegungen und bietet zugleich hohe Stabilität bei bequemer Bedienung. Die einzigartige "MotionControl"-Technologie verhindert unerwünschtes seitliches Wegkippen.
Hohe Stabilität für statische Aufnahmen und uneingeschränkte Flexibilität in der dynamischen Fotografie zählen ebenso zum Anforderungsprofil wie der Einsatzbereich vom Weitwinkel zum lichtstarken Supertele, als auch die Eignung für Hochformat- und Panoramafotografie.
Das Ergebnis - einer der innovativsten Stativköpfe: Universell - Optimaler Allround-Stativkopf für alle Bereiche der Natur-, Tele- und Reisefotografie
MotionControl - Seitenstabile Führung für kontrollierte Bewegungsabläufe in der dynamischen Telefotografie
Standfestigkeit - Kugel mit übergroßem Durchmesser gewährt felsenfeste
Fixierung und enorme Stabilität
Ergonomisch - Ein einziger Hauptklemmhebel, stets in gleicher Position zur Kamera-Objektiv-Einheit
Multifunktionell - Hochformat durch einfaches Seitwärtsklappen - Panoramabasis mittels Arretierung der Horizontalachse
Schnell & Sicher - Integrierte Schnellkupplung im Schwalbenschwanzprofil mit Sicherheitspin, kompatibel für Wechselplatten anderer Hersteller (z.B. ArcaSwiss)
- Schwenkarm beidseitig montierbar
- Neigungswinkel: 43 Grad
- Friktionsvoreinstellung
- Panoramabasisarretierung
- Kugeldurchmesser: 64 mm
- Schnellkupplung 160
- Stativanschluß: Durchmesser 86 mm - 3/8"
- Bauhöhe: 112 mm
- Belastbarkeit: 15 kg


Ich habe viel über verschiedene Fluid Head gelesen, auch die Berichte über den neuen Special "Pegasus" Tilt Head von Berlebach. Aber ehrlich gesagt, konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, dass der neue Berlebach Pegasus Kugelkopf mit neuer Technik die Lösung für mein Problem sein könnte.

Ich hatte schon einige ernsthafte Kugelkopf Varianten ausprobiert und bin immer wieder zum Wimberley Gimbal Head zurück.
Knackpunkt war immer das Problem, die schwere Kamerakombination in der Verfolgung der fliegenden Motiv so zu stabilisieren, das eine saubere Verfolgung der Motive und somit das Nachführen des Autofokus auf das Objekt ermöglicht wird.


Um Fotos zu machen verbringe mehr Zeit um meine Stativ-Gimbal Head Kombination zu stabilisieren als zum Foto zu machen. Habe ich Aufnahmen von statischen Motiven mit festem Kugelkopf gemacht, war eine sichtbare Verbesserung der Bildschärfegegenüber dem flexiblen Wimberley Gimbal zu sehen. So muss an der "Stabilitätstheorie" etwas dran sein!

 

Im Juni 2013 habe ich dann den Berlebach Pegasus bestellt um die theoretischen Unterschiede in der Praxis zu prüfen. Anfang Juli 2013 ist der Pegasus in Zypern angekommen.

 

Beim Auspacken war ich sehr beeindruckt von der massiven, sichtbaren Qualität, die ich da in den Händen hielt. Das Berlebach Stativ UNI 22C habe ich auf der Terrasse für Testaufnahmen aufgestellt und den neuen Pegasus Kugelkopf geschraubt.

 

Zunächst ohne Objektiv den seitlichen Kippmechanismus, die Panorama-Schwenk-Einheit ausprobiert, Kopf nach rechts gedreht und alles wieder gesperrt. Da ich einen Kirk-Objektivfuß mit Arca Swiss-Anschluss auf meinem Objektiv habe, konnte ich meine Kamerakombination direkt in die auf dem Pegasus montierte Schnellkupplung "160" einschieben und verriegeln. Die kleine Friktion Schraube für Auf- und Ab-Bewegung drehte sich leicht. Der erste Panoramaschwenk verlief in allen Bewegungen absolut reibungslos, kein springen beim Starten der Bewegung und sauberes Halten in der jeweiligen Position. Dann die ersten Testaufnahmen und die direkte Betrachtung der Bilder auf dem großen Bildschirm. Um die Unterschiede deutlich zu machen dann wieder einige Aufnahmen mit dem Wimberley II im Wechsel mit dem Pegasus.

 

Ergebnis: Mein lieber Mann, da kann ich den Berlebachern nur zu einem tollen Produkt gratulieren, die Idee, eines neigesicheren Kugelkopfes hervorragend umgesetzt!

 

Am nächsten Tag dann der erste Einsatz in einem Feuchtgebiet. Ich bevorzuge immer sehr tiefe Kamerapositionen. Mein Stativ UNI 22C ist so tief im Schlamm mit gespreizten Beinen, das meine Hand gerade noch Sternmutter der Nivellierungseinheit erreicht. Danach habe ich den Pegasus und die Kamera fixiert, kombiniert mit dem Winkelsucher. Gerade wenn man von "oben" arbeitet muss die Kamera- und Objektivkombination absolut einfach zu bedienen sein.

 

Jetzt wollte ich sehen, was der Pegasus an Stabilität bringt bei Aufnahmen vor Sonnenaufgang mit längeren Belichtungszeiten und offener Blende. Bei der ersten Durchsicht nach den einzelnen Aufnahmen war ich schon von der Verbesserung begeistert. Später Zuhause konnte ich mich über sehr viele Details und Schärfe bei der Durchsicht am Bildschirm freuen. Alles In allem ist die Schärfe bei diesen Licht- und Verschlusszeiten sehr gut. Und jeder Naturfotograf weiß, wie wichtig das Vertrauen in die Funktion seiner eigenen Geräte ist.

 

In den letzten Monaten hat sich die RAW-Aufnahmequalität mit allen Aufnahmen aus dem Stativ sichtbar verbessert, was ich an den Einsatz des Berlebach Pegasus schreibe. Da ich den Pegasus auf das Stativ UNI 22 C lege, entsteht in allen Aufnahmesituationen eine sehr stabile Einheit. Zu meiner Zufriedenheit trägt auch bei, dass der Pegasus in Verbindung mit meinem leichteren Stativ Gitzo 3541LS auch eine hervorragende Arbeit geleistet hat, sichtbar durch den deutlichen Schärfezuwachs.

 

Um es kurz zu machen, war ich schon nach ein paar Wochen des Einsatzes des Pegasus sehr zufrieden. So deutlich verbesserte Qualität in den Aufnahmen, aufgrund der hohen Stabilität bei völlig einfacher und sicherer Handhabung hatte ich nicht erwartet.

 

Der Pegasus ist nur empfehlenswert. In den letzten Wochen war ich wieder mit meinem schwimmenden Versteck im Staudamm unterwegs. Mit dem neuen Pegasus stehen mir neue Varianten zur Verfügung. Mit der 90 ° Kippeinrichtung kann ich die Kameraachse von 24 cm über dem Wasserstand auf 16 cm über dem Wasserstand senken. Eine Perspektive, die mich in eine ausgezeichnete Position für Aufnahmen von schwimmende Vögel bringt. Mit zusätzlich leicht offener Feststellschraube des Objektivringes ist der Schwenk vom Quer- in den Hochformatmodus ebenfalls einfach zu implementieren. Für Vögel am Ufer und Ufer, die etwas höher positioniert sind, benutze ich die Standardposition.

 

Der größte technische Gewinn in meiner Ausrüstung ist in diesem Jahr der Berlebach 3-Wege Tilt Head Pegasus, den ich seit mehreren Monaten mit großer Zufriedenheit benutze. In Bezug des Gimbal Heads zu den Pegasus-Systemen finde ich den Preis für den Pegasus angebracht. Kann sein, dass der viel teurere Fluidkopf feiner arbeiten, aber im Preis-Leistungs-Verhältnis ist der Pegasus für mich der absolute Gewinner.

 

Hinweis: Hier beschreibe ich meine persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Berlebach 3-Wege Tilt Head "Pegasus", die sich auf meine Arbeitsweise und meine Anwendung beziehen.

 

Inzwischen habe ich zwei Pegasus Kugelköpfe im Einsatz.


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